Der Datenschutzassistent

Bevor es losgeht lesen Sie bitte die folgenden Informationen sorgfältig durch. Am Ende dieser Seite finden Sie den Link zum Datenschutz-Assistenten.

Was ist das „öffentliche Verfahrensverzeichnis“?
Nach §4 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) müssen staatliche oder private Stellen, die personenbezogene Daten erfassen und verarbeiten, jederzeit darüber Auskunft geben können, welche Daten erfasst werden, zu welchem Zweck die Datenerhebung erfolgt, was mit den Daten geschieht und wann die Daten gelöscht werden. Die geforderten Inhalte des öffentlichen Verfahrensverzeichnisses sind ebenfalls in §4 BDSG festgeschrieben.

Wohin mit dem öffentlichen Verfahrensverzeichnis?
Die Ausweisung des öffentlichen Verfahrensverzeichnisses sollte an einer gut aufzufindenden Stelle erfolgen, möglicherweise im Impressum. Dieses muss ohnehin von jeder Seite eines Webangebots aus erreichbar sein, daher erscheint die Einbindung des öVV an dieser Stelle sinnvoll. Letztlich bleibt es jeder Einrichtung selbst überlassen, ob und wo sie das öVV ausweist. Auf Anfrage von Personen, deren personenbezogene Daten gespeichert werden, muss das öVV in jedem Fall herausgegeben werden können.

Was leistet der Assistent?
Der Datenschutz-Assistent kann ihnen helfen, ein öffentliches Verfahrensverzeichnis zu erstellen. Sowohl Beratungsstellen, die die Beratungslösung beranet einsetzen, als auch alle anderen Einrichtungen, die personenbezogene Daten erheben, finden im Assistenten ein komfortables Werkzeug, um schnell und einfach ein passendes öffentliches Verfahrensverzeichnis zu erstellen.

Wo sind die Grenzen des Assistenten?
Aufgrund der Vielzahl der möglichen Rechtsformen, Datentypen, Verarbeitungszwecke und rechtlichen Hintergründe können wir keine hunderprozentige Rechtssicherheit garantieren. Wir erheben keinen Anspruch auf hundertprozentige rechtssichere Vollständigkeit des öVV. In jedem Fall empfehlen wir eine nachfolgende Prüfung des erstellten öffentlichen Verfahrensverzeichnisses durch einen Rechtsanwalt. Wir übernehmen keine Haftung für rechtliche Probleme, die eventuell aus der Verwendung eines hier erstellen öffentlichen Verfahrensverzeichnisses erwachsen.

Bevor Sie loslegen und Ihr öffentliches Verfahrensverzeichnis erstellen, sollten Sie folgende Daten zusammentragen:

  • Kontaktdaten und Verantwortliche Ihrer Einrichtung
  • Eine Liste ALLER erfassten Datentypen, ALLER Verwendungszwecke und ALLER Löschfristen
  • Technische Daten zur Ihrer Website/Beratungsstelle (verwendete technische Lösung für Website oder Beratungsstelle,
  • Informationen über Erfassung von Cookies, Speicherung von Verbindungsdaten)
  • Informationen über das generelle Vorgehen Ihrer Einrichtung/Firma im Hinblick auf Datensicherheit (technische und administrative Vorkehrungen)

Eventuell legen Sie sich ein Telefon bereit, um ggf. Ihren Systemadministrator anrufen zu können.

Sie können alle Eintragungen zum Schluss nochmals durchsehen und ggf. verändern. Der Assistent gibt das fertige öVV als PDF aus, welches als Grundlage Ihres öffentlichen Verfahrensverzeichnisses dienen kann.

Der Datenschutzassistent wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt und nach den Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes angelegt. Letztlich hängt es von Ihnen als ausfüllender Person ab, ob das generierte öffentliche Verfahrensverzeichnis vollständig ist. Bitte füllen Sie den Assistenten komplett und wahrheitsgemäß aus, prüfen Sie Ihre Eingaben und fragen Sie im Zweifelsfall bei Ihrem Administrator nach.

Wir können keine Haftung für etwaige rechtliche Verwicklungen übernehmen, die sich aus der Verwendung des hier erstellten öffentlichen Verfahrensverzeichnisses ergeben. Wir distanzieren uns hiermit von jeglichem Regressanspruch, vor Schadenersatz oder anderweitiger Haftung.

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